Bereits im Sommer 2009 nahm ich an einem Kurs im Patchworkhimmel teil. Das Motto lautete „One-Block-Wonder“ und wurde von Gabi Tobin geleitet. Frau Tobin erklärte kurz das Motto und lud uns ein, mutig zu sein und einen hässlichen Stoff zu benutzen. Das Ergebnis würde uns überraschen. Da ich mutig bin, habe ich mir den für mich persönlich hässlichsten Stoff ausgesucht. Meine Freundin Irmtrud lachte mich schon aus, da ich kein „Blümchen-Typ“ bin. Alle anderen Teilnehmerinnen griffen zu harmonischeren Stoffen. Eigentlich wollte ich ja nur eine Tischdecke für den Garten arbeiten. Da mir das Ergebnis aber sehr gut gefiel, kaufte ich noch Stoff nach, um eine Bettdecke zu arbeiten. Sowohl Frau Tobin als auch alle Teilnehmerinnen waren erstaunt über das Ergebnis. Eigentlich wollte ich mit der Maschine quilten. Da ich aber lieber mit der Hand quilte – man kann dann die Decke so schön zu Patchertreffen mitnehmen – habe ich mich für den aufwändigeren Weg entschieden. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Da ja jedes Werk von mir einen Titel erhält, bekam die Decke den Namen „Es gibt keine hässlichen Stoffe“. Jetzt muss nur noch ein Käufer gefunden werden.

Der Bericht hat auch in der Zeitschrift PATCHWORKIDEEN Nr. 3 / 2011 eine Erwähnung gefunden.

 

joomplu:199

 

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