Sicher haben sich einige gewundert, dass es so ruhig war. In der Zeit vom 14.-21.04.2018 war ich mit meiner Freundin Rilana auf Wangerooge zum Stricken. Das Thema war „verkürzte Reihen“ und wurde von Ruth Kindla (wolle-kindla.de) organisiert (keine Angst, ich darf dies alles erwähnen – ich habe Ihre Erlaubnis).

Zunächst haben wir uns ganz viele Modelle  angesehen. Alle durften angefasst und anprobiert werden. Auch Bücher gab es zum Durchsehen, so dass jede von uns erst mal die Qual der Wahl hatte. Zuerst wollte ich ein Tuch stricken. Habe mich dann aber umentschieden und eine Weste ausgesucht. Dann ging es ans Wolle aussuchen. Einige waren schon öfters zu Kursen bei Ruth und konnten uns Anfänger somit auch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dies war sehr hilfreich. Dann ging es ans Erklären. Ruth hatte eine Engelsgeduld und ganz schnell strickten wir an unseren Modellen.

Die Unterbringung war im Hotel Hanken. Morgens nach dem Frühstück (Büffet war sehr gut gefüllt und das Personal sehr nett) wurde von 09.00 bis 12.00 Uhr gestrickt. Dann war bis 15.00 Uhr Pause, die man zur freien Verfügung hatte und nach der Pause konnte wer wollte, 30 Minuten  Qi Gong machen und dann wurde bis 18.00 Uhr gestrickt (und natürlich immer zwischendurch die Wollberge durchgeschaut). Gemeinsames Abendessen – es bestand aus 3 Gängen und man konnte aus 3 Gerichten auswählen – war der Abend wieder zur freien Verfügung.

Da wir schönes Wetter hatten, sind viele von uns morgens und abends noch am Strand spazieren gegangen. Auch haben wir den Lastern zugeschaut, die den Sand des Strandes, der im Winter abgetrieben wurde, wieder an Ort und Stelle gebracht haben. Bis zum Schlafengehen wurde dann noch gestrickt oder gelesen.

Es war eine wundervolle Woche mit tollen Frauen. Wir haben viel gelacht, gestrickt und natürlich Wolle gekauft. Es gab ja eine sooooooooo tolle Auswahl. Und da jede von uns ihren Wollfundus auffüllen musste, hielt uns nur unser Geldbeutel und der Transport davon ab, zuviel zu kaufen.  Keine von uns wollte ein extra Päckchen packen.

Leider verging die Woche wie im Fluge (wie immer bei schönen Stunden) und Samstag ging es dann nach Hause. Auf dem Heimweg hatten meine Freundin und ich dann noch Probleme mit dem Auto. Zum Glück standen wir auf einem Rastplatz und Rilanas Vater kam dann angefahren, um uns zu helfen. Da jede von uns Strickzeug griffbereit hatte, verging die Zeit schnell und produktiv . Wir sind dann mit seinem Auto weiter gefahren und er ist nach Unterstützung des ADAC mit dem anderen Auto nach Hause gefahren und gut zu Hause angekommen.

Es war eine wunderschöne Zeit und bestimmt nicht unsere letzte Strickreise.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.