Die letzten Tage haben wir unseren Enkel Finn betreut. Der Arme hatte Fieber und konnte somit nicht in den Kindergarten gehen.

Gestern habe ich unsere Tochter in die Uni begleitet. Der Port sollte operativ entfernt werden, nachdem die halbjährliche Untersuchung am Montag dafür grünes Licht gegeben hatte. Es hieß, wir sollten zwischen 07.30 Uhr und 08.00 Uhr da sein  – wir waren um 07.30 Uhr im Wartezimmer. Während der Wartezeit kamen wir dann mit Anderen ins Gespräch und erfuhren, dass auch diese zur OP bestellt waren für die gleiche Zeit. Um 12.30 Uhr war dann endlich unsere Tochter an der Reihe. Die OP ist gut gelaufen und um 17.00 Uhr waren wir dann wieder zu Hause – sprich 10 Stunden unterwegs für einen Eingriff von 40 Minuten. Wie wir dann von Ärzten und Schwestern erfahren haben, sind diese nicht für die Vergabe der Termine verantwortlich. Dies macht eine andere Stelle. Die müsste wirklich dringend mal zu einem Kurs von Zeitmanagement. Es ist schon eine Unverschämtheit, alle Patienten für eine Uhrzeit zu bestellen obwohl ein OP-Plan vorliegt und bekannt ist, wann die Leute drankommen. So bekommen leider die „Falschen“ den Unmut der Patienten ab.

Alle Wartenden und auch Schwestern waren erstaunt, was ich in der Zeit gestrickt habe.

Bestellte Herrensocken Gr. 47 – so konnte ich die Zeit wenigstens gut nutzen.

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