Mein Mann und ich waren mit unserer Hundedame in Urlaub! Der war nach den arbeitsreichen Monaten und aufregenden letzten Wochen (wegen der Erkrankung meiner Mutter) bitter nötig. In Manslagt hatten wir ein süsses kleines altes Haus von 1770 gemietet. Die kleinen Räume waren gemütlich und liebevoll eingerichtet. Nur mit den niedrigen Decken hatte mein Mann ein Problem. Da gab es einige Beulen am Kopf, weil er sich ständig den Kopf irgendwo stieß. Beeinträchtigungen sind zum Glück keine aufgetreten :-)))). Auch gab es einen kleinen eingezäunten Garten, so dass unsere Hundedame auch draussen rumlaufen konnte während wir in der Sonne lagen. Das Wetter war herrlich – nur ein paar Stunden Regen.

Natürlich haben wir auch etwas unternommen: Emden und Leer (hier waren wir u.a. im Leeraner Miniaturland, da mein Mann gerade seine Eisenbahn aufbaut und sich gerne neue Inputs holt. Mir macht so ein Besuch auch sehr viel Spass) wurden neben anderen Orten angeschaut, wir haben alte Bekannte in Esens besucht und eine neue herzliche Familie kennengelernt. Der Kontakt mit dieser neuen Familie kam über unseren Züchter. Auch sie haben eine weisse Schäferhündin bei ihm gekauft – allerdings aus dem C-Wurf. Das erste Treffen verlief am Grossen Meer so gut, dass wir uns am Freitag nochmals getroffen haben. Es passt einfach alles und so denken wir jetzt über ein weiteres Treffen nach.

In Emden musste ich dann „leider“ auch in ein Wollgeschäft (natürlich vorher gegoogelt, wo es eins gibt), denn ich brauchte neue Stricknadeln, um meinem Mann die versprochene Strickjacke zu stricken. Beim Packen der Urlaubshandarbeiten stellte ich fest, dass ich eine Nadelgröße nicht hatte. Aber zum Einkaufen derselbigen kam ich nicht (es war ja schließlich Freitagabend – warum auch vorher nachschauen, ob alles im Haus ist 🙂 ). Da dort ein wunderschönes gehäkeltes Einkaufsnetz ausgestellt war, musste ich natürlich auch Wolle und Anleitung kaufen. Mehr habe ich mir selbst verboten, obwohl es noch eine Menge tolle Wolle gab. Auch die Inhaberin war toll. Es gab wunderbare Gespräche und so waren mein Mann und ich länger in dem Laden als geplant. Anschließend sind wir weiter durch Emden gebummelt und haben in einem Strassencafé Tee getrunken.

Dies sind die Häkel- und Strickergebnisse des Urlaubs:

Die Socken sind für meinen Mann, das lila Einkaufsnetz habe ich schon weiterverschenkt und das bunte Netz ist die Wolle und Anleitung aus Emden.

Als ich dann mit der Strickjacke für meinen Mann anfangen wollte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ich nicht genügend Wolle damals gekauft habe (die Wolle für die Jacke bekam er mit Anleitung letztes Weihnachten von mir geschenkt). Ich weiss nicht, was ich mir bei der Bestellung gedacht habe. 1000 g waren laut Anleitung nötig für die Jacke – ich habe 10 Knäuel bestellt, wohl in der irrigen Annahme, dass dies 1000 g sind. Vielleicht lag es bei der Bestellung daran, dass ich zuletzt dauernd 100g Knäuel verwendet habe, da ich viele Socken gestrickt habe. Das ist die einzig logische Erklärung für diesen Fehler. Nun, so wurde in dem Anleitungsheft nach etwas passendem für mich gesucht.

Dies ist Wolle von Lana Grossa (Alta Moda Cashmere) und ich habe bis auf 1 1/2 Knäuel alles verstrickt. Leider konnte ich den Pulli zur Heimreise nicht anziehen, da es einfach zu warm war. Für meinen Mann haben wir neue Wolle bestellt und diese ist auch schon hier zu Hause angekommen. Heute werde ich wohl mit seiner Jacke anfangen.

Gequiltet habe ich auch, denn meine Churn Dash Decke war auch dabei. Eine Längsseite ist am Rand gequiltet. Fotos davon gibt es allerdings keine.

Mein Mann und ich haben auch viel gelesen. Wir geniessen es, gemeinsam zu schmökern. Mein Mann hat 4 Bücher gelesen und ich auch. Eigentlich waren es bei mir 4 1/2. Das Buch von Marc Bennecke „Aus der Dunkelkammer des Bösen“ habe ich nur zur Hälfte gelesen. Ich hatte mir da einen ganz anderen Inhalt versprochen. Und da es mich nicht interessiert, wie ich ein Soziopat, Kinderschänder oder andere Täter „ticken“, wurde das Buch entsorgt (mein Mann hatte auch kein Interesse daran, es zu lesen und warum soll ich so ein Buch wieder mit nach Hause nehmen).

Das linke Buch habe ich beim Aufräumen unseres Bücherregals gefunden. Wenn man so will, ein Vorgänger der heutigen Bücher (z.B. die magische Küchenspüle). Nachdem es gelesen war, ging es auch den Weg alles irdischen – Müll. Das rechte Buch ist ein Krimi, der in Wangeroog spielt. Dies hatte ich meinem Mann letztes Jahr aus meinem Strickurlaub dort mitgebracht. Gut geschrieben. Dieses Buch haben wir im Haus liegen gelassen. Auf meinem Tolino habe ich dann noch den 30igsten Band von Schwester Fidelma „Wer Lügen sät“ gelesen (von Peter Tremayne). Wieder unglaublich spannend und ich lag – wie bei allen 29 vorherigen Büchern – mal wieder falsch mit dem Mörder. Und Headhunt von Preston & Child (Band 13) wurde „verschlungen“.

Somit kann ich sagen: unser Urlaub war erholsam und erfolgreich

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.