Seit Donnerstag, 01.10.2020, hatte ich Besuch von 2 Strickfreundinnen. Helma kam aus Rüsselsheim und Marianne aus Leipzig mit dem Zug. Kennengelernt haben wir uns bei einer Strickwoche auf der Insel Wangerooge vor 2 Jahren. Letztes Jahr haben wir uns im Mai getroffen – dies war ja dieses Jahr wegen Corona nicht möglich.

Jede hatte ihre Projekte dabei und so ging es nach dem Auspacken der Koffer direkt los. Und neben dem Stricken wurden auch kleinere Ausflüge gemacht. Freitag ging es nach Hann.Münden und Samstag hier in Göttingen auf den großen Friedhof zu den Nobel-Gräbern (hier ruhen die Persönlichkeiten, die zu Lebzeiten einen Nobelpreis erhalten haben. Und das sind nicht wenige für die Stadt Göttingen). Im Vordergrund stand aber das Stricken – und das ging immer bis spät in die Nacht.

So wurden einige Projekte sowohl in Angriff genommen als auch fertiggestellt.

Helma strickte Socken in rosa/gelb (kann man auf dem Foto leider nicht so gut erkennen) als auch japanische Handschuhe. Das Buch dazu habe ich meiner Wunschliste für Weihnachten hinzugefügt, da es eine wunderbare Technik ist. Was sie nicht dazugelegt hat ist ein neues Dreieckstuch, denn sie hat mit einer englischen Anleitung nach Stephen West angefangen. Sowohl sie als auch ich haben uns diese Anleitung als auch die Wolle an dem Strickwochenende Ende Februar in Prerow gekauft. Da steht mir noch was bevor!

Marianne brachte einen angefangenen Tischläufer mit, da sie jetzt auch mit Patchwork angefangen hat. Sie bekam diesen Kurs geschenkt und kam mit der Anleitung nun nicht mehr weiter, da diese nicht für Anfänger gedacht war. So haben wir gemeinsam das schöne Stück fertiggestellt und sie will es jetzt nochmals mit Weihnachtsstoffen nähen. Das grüne Rechteck wird eine Babydecke und es sind 23 cm dazugekommen.

Ich habe meine Weste fertig gestrickt, an dem rosa Top weitergearbeitet als auch mit neuen Socken für mich angefangen. Auch die Weste ist aus ggh-Wolle und wieder geknotet. Diesmal auch mit „versteckten“ Knoten.

Nun muss ich die Fäden vernähen und die Weste spannen. ggh-Wolle werde ich wohl nicht mehr benutzen.

Sonntagvormittag hieß es dann Abschied nehmen. Beide sind gut zu Hause angekommen. Ich denke, nächstes Jahr werden wir uns wieder treffen.

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