Sonntag wollte ich in meinem Nähzimmer etwas aufräumen und fand  einige zugeschnittene Streifen Weihnachtsstoff. Diese waren noch von dem Umzug meiner Mutter ins Altenheim – also letztes Jahr – als sie ins Altenheim gezogen ist. Sie hatte sie mir gegeben mit all den anderen Stoffen. Eigentlich sollten sie im letzten Jahr vernäht werden ……

Nun, dieses Jahr sollte es dann sein. Ich habe mir das Rasterquick hervorgeholt, die Stoffe aus meinem Fundus ergänzt und los ging’s. Die Rauten des Sterns waren nach 3 Stunden genäht und der Stern strahlte sehr schön. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Nach dem Spaziergang mit Mann und Hund wollte ich den Stern zusammennähen. Doch dann die große Enttäuschung – die Teile passten nicht zusammen. Nach längerem Suchen fand ich den Fehler auf dem Rasterquick – ich hatte mich beim Aufmalen der Schablonen verzeichnet. Da ich den Stern das letzte Mal vor 3 Jahren genäht habe, ist mir dies nicht aufgefallen. Der Fehler war beim Aufhängen der genähten Rauten an der Pinnwand nicht zu erkennen. Nach einer guten Tasse Tee und Weihnachtsgebäck hatte ich dann die Idee, alles wieder aufzutrennen und was von den Stoffen noch zu gebrauchen war, in einem neuen Stern zu vernähen.

3 Rauten sind jetzt fertig und wie zu sehen ist, passen sie auch aneinander. Ich habe aus meinem Fundus einen anderen Weihnachtsstoff hinzugefügt, weil ich die Streifenbreite von 5,5 cm immer mal wieder gebrauchen kann. So werden die nicht benötigen Reststreifen in die Weihnachtsstoffkiste getan und müssen auf einen anderen Einsatz warten.

Im Sonntag war, wie man so schön sagt, der Wurm drin. Abends haben wir uns dann auch schweren Herzens nach den Corona-Nachrichten dazu entschlossen, nicht ins Allgäu zu den Kindern zu fahren. Es sind halt besondere Zeiten und wir wollen mithelfen bei der Bekämpfung, wo es geht. Zum Glück gibt es die Möglichkeit, sich per Video zu sehen.

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