Meistens verbringe ich die Zeit, während die Chemo läuft, mit Stricken. So auch am 09.08. Da habe ich mit einem Paar Herrensocken in Größe 42 angefangen. Ich stricke so schnell, dass nach den 5 Stunden ein Socken fertig war. Die anderen um mich rum schlafen oder schauen irgendetwas auf ihrem Handy. Eine ältere Dame war sehr erstaunt, als sie den fertigen Socken sah. Auch ich war erstaunt, hatte ich doch noch nie auf die Zeit geschaut, wenn ich stricke. Aber sonst stricke ich ja auch nicht so lange an einem Stück.

 

 

Jetzt sind die Socken fertig und kommen in den Korb mit den fertigen Socken für Verkauf oder Verschenken oder selbst zu verwenden. Mein Mann hat diese Schuhgröße und somit ist ein Aufbrauchen des Bestandes immer gewährleistet :-).

Neben dem Handquilten am Ohio-Star habe ich auch ein Ufo gegriffen und zusammengesteckt.

Mit meinen Strickfreundinnen in Leipzig und Rüsselsheim habe ich letztes Jahr auf die Entfernung ein Jelly-Roll-Sandwich genäht. Sie wollten das Patchwork einmal probieren und ich nahm dieses Modell, damit sie gut zurecht kommen. Marianne aus Leipzig hat ihr Top sogar schon mit der Maschine quilten lassen und das Binding ist auch schon dran. Helma näht noch an dem Jelly-Roll, da sie noch andere Termine hatte. So lag mein Top nun die ganze Zeit auf dem Stapel. Das Vlies musste ich kaufen, aber der Hintergrundstoff ist aus dem Fundus. Danach war ich ganz erledigt – da hatte ich meine Kräfte doch etwas überschätzt. An dieser Decke will ich endlich das Maschinenquilten an der Janome üben.

 

1 Antwort

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar