Meine Nachbarin hat vor ein paar Wochen eine Umhängetasche bestellt. Sie hat auch so eine und ist völlig zufrieden damit und nimmt diese jeden Tag mit zur Arbeit. Ich sollte diese Tasche nähen, wenn es mir gut geht und keine Nebenwirkungen mich behindern.

  

Die Anleitung ist von Malen und Quilten. Diese Anleitungen sind sehr gut beschrieben und gut nachzuarbeiten.

Wir hatten damals die Stoffe zusammen ausgesucht. Gestern habe ich die Tasche ihr übergeben. Sie hat sich sehr darüber gefreut. Nächste Woche wird die Tasche verschenkt an eine Arbeitskollegin von ihr.

Die Babysöckchen sind auch angekommen und gefallen den Eltern.

Für eine Freundin habe ich ein Dreieckstuch repariert. Eine Spitze des Tuches war kaputt.

   

Die Farbe des Tuches war beige/grau mit bunten Farbtupfen. In meinem Fundus hatte ich noch einen Rest grau/rosa in Mohair. Das passte ganz gut dazu. Meine Freundin ist sehr glücklich, das Tuch wieder benutzen zu können.

In unserer großen Familie ist wieder ein Baby angekommen. Die junge Dame leidet sehr unter kalten Füssen und so habe ich aus meinem Restefundus 2 Paar Söckchen gestrickt.

Die Entnahme der Wolle fällt überhaupt nicht auf – aber ich hatte mächtig Spaß, diese Söckchen zu stricken.

Ein anderes Strickprojekt habe ich buchstäblich in den Müll geworfen.

 

Hiervon hatte ich vor einiger Zeit berichtet. Die Wolle eignete sich nicht dafür. Ich muss mir wohl für diesen Pulli eine andere Wolle kaufen – vielleicht sogar die Wolle von der Landlust.

 

 

Ein weiterer Enkel benötigte Socken. Aus meinem Fundus hatte er sich die Wolle  ausgesucht, die er mir letzte Woche geschenkt hat. Warum auch nicht.

Größe 35 trägt er mit seinen 7 Jahren.

Der Rest wurde dann auch direkt verarbeitet

Damensocken in Größe 39. Diese gehen an eine Nichte, die Socken haben wollte.

Die dunkle Wolle habe ich aus der Woll-Restekiste entnommen. Allerdings ist die Entnahme nicht zu erkennen.

Die letzten 2 Tage habe ich neben dem Handquilten am Ohio-Star an einem Ufo gearbeitet. Es handelt sich um die Reste von dem Mystery-Quilt von Kaffe Fassett (meine Beiträge vom 12.07.2020 und 14.04.2020).

Das Top hatte ich vor ein paar Wochen an Heike Adam vom Patchwork-Zauber gegeben. Diese hat sich eine neue Quiltmaschine gekauft, hatte ihre Top’s alle gequiltet und brauchte Nachschub zum Üben. Ich gab ihr gerne mein Top. Was sie dann im wahrsten Sinne des Wortes gezaubert hat, kann ich nun zeigen

   

Ich bin begeistert. Als Hintergrundstoff habe ich einen weissen Bettbezug genommen. Für das Binding wurden sowohl Restedes Mystery’s als auch ein uni schwarzer Stoff verwendet.

Ein paar Reste sind dann doch noch geblieben und wurden in die entsprechenden Restekisten verteilt.

   

Die Kiste ist allerdings leer und wurde in das Regal zu den anderen leeren Kisten gestellt. Bisher habe ich 4 Kisten leer gearbeitet und auch nicht mehr gefüllt.

 

Unser kleinster Enkel benötigt Socken für die Gummistiefel. Ein Paar Socken ist ja schon fertig – nun auch das zweite Paar

 

Er wollte die Farbe blau :-).

Obwohl ich einen Wollrest verarbeitet habe, blieb ein Wollrest und dieser  kam wieder in die Restekiste. Auch habe ich wieder an dem Ohio-Star handgequiltet.

 

Wenn man sich bei Pinterest anmeldet, bekommt man ja immer neue Vorschläge geschickt. So erhielt ich vor ein paar Wochen diesen Vorschlag

In meinem Stoff-Fundus habe ich sowohl eine Restekiste mit Streifen von 2 1/2 Inch und eine Kiste von einer Auftragsarbeit. Aus dieser Kiste habe ich schon einen Restequilt gearbeitet

Aber ich hatte immer noch Reste. Also habe ich 2 m Hintergrundstoff gekauft, da kein passender Stoff in meinem Vorrat war und los ging es.

 

Seit Mittwochnachmittag ist das Top fertig und wartet nun auf das Quilten.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.Von dem hellen Stoff sind 28 cm übrig geblieben – da habe ich ja gut geschätzt und eingekauft.

Leider sind immer noch Rest in der Kiste. Über die Verarbeitung muss ich mir noch Gedanken machen.

Montag vor einer Woche bekam ich meine 4te Chemo und so waren die Tage danach nicht so „prickelnd“. Seit Sonntagnachmittag geht es mir stündlich besser, so dass ich am Montag wieder stricken konnte. Es tat sehr gut, die Finger bzw. Hände wieder bewegen zu können und so wurden ein Paar Damensocken in Größe 38 (die hatte ich vor der Chemo angefangen)  und ein Paar Kindersocken für unseren kleinsten Enkel in Größe 28 fertig.

 

In der Landlust September/Oktober 2021 sind wieder tolle Strickarbeiten abgebildet und ich habe mir auch schon einige Anleitungen runtergeladen. So der Pulli auf Seite 91 mit kurzen Armen und Rollkragenpulli. In meinem Wollfundus war auch noch passende Wolle vorhanden und so habe ich mal angefangen.

Nadelstärke 7 – da wachsen die Zentimeter schnell.

Am Samstag kam unsere Tochter mit ihrem jüngsten Sohn mich besuchen. Finn hatte sie morgens beim Einkauf begleitet und ein Knäuel Wolle für mich gekauft.

 

Bin sehr gespannt auf das Muster. Das Knäuel muss aber noch etwas warten, da ich noch Socken für unseren jüngsten Enkel stricke.

Am Wochenende habe ich auch eine Sockenbestellung fertig gestrickt.

Für Mutter und Tochter:

Größe 38 und 27

Und dann kam da noch ein Päckchen:

 

Das Päckchen ist von meiner Strickfreundin aus Rüsselsheim. Sie hat ein Wollgeschäft in Mainz entdeckt und diese Wolle hat geschrien „Kauf mich für Dagmar“(so schreibt sie jedenfalls u.a. auf der Karte :-)):

Handquilten hat auch geklappt und so ist ein weiterer Ohio-Star gequiltet. Und genäht habe ich an meinem Projekt.

Jetzt wird es wieder etwas ruhiger werden, da ich gestern die 4te Chemo erhalten habe. Hoffentlich sind die Nebenwirkungen nicht so heftig wie bei Nr. 3.

Am 22.Dezember 2020 hatte ich eine Wollkiste gezeigt, die ich gerne bis Ende dieses Jahres leer gestrickt haben wollte. Nun, ich kann vermelden: sie ist leer :-).

Ich habe so viele Socken gestrickt – eine Beschäftigung, die im Krankenhaus gut geht – das nur noch diese 2 Knäuel in der Kiste waren. Diese habe ich dann in meine andere Sockenwollkiste getan.

 

In dieser Kiste habe ich immer meinen ganz normalen Vorrat an Sockenwolle. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich diesen Vorsatz schon so früh erledigt habe.

Für 2022 habe ich dann das nächste Vorhaben schon auf der Liste:

Dies ist meine Sockenwoll-Restekiste und die bekomme ich nicht mehr zu.

Das Handquilten klappt auch wieder und so wurde auch an meinem Ohio-Star gearbeitet. Und genäht habe ich auch die letzten Tage – allerdings wurden meine Nähpläne, die ich vor der 3ten Chemo mir gemacht hatte, nicht umgesetzt.

Die 3te Chemo hatte massive Nebenwirkungen, so dass ich für 1 1/2 wieder in die Uni Göttingen musste. Seit Montagnachmittag bin ich wieder zu Hause – dank der tollen Ärzte und des ganzen Team’s.

Während meines Aufenthaltes habe ich ganz viele Socken gestrickt und gelesen.

 

Diese Socken sind für mich.

   

Diese 2 Paar Socken sind für unsere Enkeltochter. Sie trägt mit 6 Jahren schon Größe 34 :-).

Von dieser Sorte Wolle würde ich dringend abraten. Zum Einen stimmt die Farbkombination – die man auch noch schlecht im Knäuel Wolle erkennen kann – nicht mit der vorhandenen Farbkombination überein und zum Anderen werden 11,88 m Wolle in Form von gelber Wolle, die den Anfang des nächsten Socken anzeigen soll, von den 420 m auf dem Knäuel verschwendet. Ich habe mir die Mühe gemacht, die gelbe Wolle nachzumessen. Nachvollziehen kann ich kann überhaupt nicht, warum soviel gelbe Wolle als Markierung benötigt wird.

   

Was leider nicht so gut rauskommt ist, dass auf der Banderole gelb statt braun abgebildet ist. Ich habe Herrensocken in Größe 42 gestrickt. Die gelbe Wolle kam in die Tüte für unsere Enkeltochter, die mit der Strickliesl übt.

Diese Bücher habe ich während meines Aufenthaltes gelesen:

Ich weiss, sehr krasse Gegensätze. Aber das linke Buch war in Tagebuchform und sehr lustig geschrieben und ein Buch von Alice Schwarzer wollte ich immer schon mal lesen. Sehr interessant. Jetzt lese ich einen Thriller – also wieder ein Gegensatz :-).

Am schönsten am Montag war aber, dass mich sowohl Rosen von meinem Mann  im Nähzimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer als auch ein toller Strauss Blumen von unseren Freunden aus der Uckermark mich erwarteten.

  am Arbeitsplatz

von unseren Freunden.

Heute werde ich noch versuchen, mit der Hand zu quilten.