Patchwok im Dorotheenhof Mollenfelde

Am 28.08.2011 war es soweit: ich hatte für dieses Jahr meine erste Patchworkausstellung im Dorothenhof in Mollenfelde bei Friedland. Zum Glück spielte das Wetter mit, auch wenn es Samstags nicht danach aussah. Außer mir gab es in dem wunderschönen Garten noch 2 Stände mit Stoffen (ein Stand kam aus Bad Arolsen und einer aus München), 2 weitere Quilterinnen und eine Quiltgruppe aus der Umgebung stellten aus, eine Porzelanmalerin war da, es wurde selbstgewebter Stoff angeboten und meine Freundin Irmtrud verkaufte selbstgefertigte Bären. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Es gab wundervolle selbstgebackene Kuchen und Waffeln, Schmalzbrote und sogar Wein konnte man kosten. Neben  wunderbaren Gesprächen mit anderen Quilterinnen wurden jede Menge Fotos gemacht und auch einiges verkauft. Um 17.30 Uhr wurde dann langsam eingepackt und es ging dann noch nach Hause.  Rundherum war es ein voller Erfolg.

 

Herzlichen Dank an den Dorotheenhof und seine Besitzer :   www.dorotheenhof.de

 

 

 

 

Gibt es hässliche Stoffe?

Bereits im Sommer 2009 nahm ich an einem Kurs im Patchworkhimmel teil. Das Motto lautete „One-Block-Wonder“ und wurde von Gabi Tobin geleitet. Frau Tobin erklärte kurz das Motto und lud uns ein, mutig zu sein und einen hässlichen Stoff zu benutzen. Das Ergebnis würde uns überraschen. Da ich mutig bin, habe ich mir den für mich persönlich hässlichsten Stoff ausgesucht. Meine Freundin Irmtrud lachte mich schon aus, da ich kein „Blümchen-Typ“ bin. Alle anderen Teilnehmerinnen griffen zu harmonischeren Stoffen. Eigentlich wollte ich ja nur eine Tischdecke für den Garten arbeiten. Da mir das Ergebnis aber sehr gut gefiel, kaufte ich noch Stoff nach, um eine Bettdecke zu arbeiten. Sowohl Frau Tobin als auch alle Teilnehmerinnen waren erstaunt über das Ergebnis. Eigentlich wollte ich mit der Maschine quilten. Da ich aber lieber mit der Hand quilte – man kann dann die Decke so schön zu Patchertreffen mitnehmen – habe ich mich für den aufwändigeren Weg entschieden. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Da ja jedes Werk von mir einen Titel erhält, bekam die Decke den Namen „Es gibt keine hässlichen Stoffe“. Jetzt muss nur noch ein Käufer gefunden werden.

Der Bericht hat auch in der Zeitschrift PATCHWORKIDEEN Nr. 3 / 2011 eine Erwähnung gefunden.

 

Patchworkidee 03-2011

 

 

Mein erster Weissquilt

Seit mehreren Jahren träume ich davon, einen Weissquilt herzustellen. Hierfür wurden schon jede Menge weisse Hemden-und Blusenstoffe, Tisch- und Bettwäsche  gesammelt. Seit einigen Jahren habe ich es zwar  geschafft, weisse Kissenhüllen herzustellen, aber für eine Bettdecke reichte es nie. Bis Anfang dieses Jahres. Alle anderen Projekte wurden zur Seite geschoben und die weissen Stoffe wurden aus allen Ecken und Kisten herausgezerrt. Ich staunte nicht schlecht, wie viele  weisse Stoffe ich inzwischen gesammelt hatte. Auch die Kiste mit den weissen Spitzenresten wurde aus dem Schrank geholt. Den Plan für die Decke hatte ich im Kopf und ich begann nach dem Sichten und Zuschneiden der Stoffe mit dem Nähen.  Je mehr  ich zuschnitt und zusammennähte, umso mehr neue Ideen  wirbelten durch meinen Kopf. So wurde mancher Plan im Kopf gestrichen und eine neue Idee hinzugefügt. Das Ergebnis lässt sich sehen. BeimQuilten kam mir dann noch die Idee, meinen weissen Knopfbestand teilweise auf der Decke anzubringen.  Die Wirkung war so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und so ist nun mein erster selbstgeplanter Bettquilt fertig. Mit leichtem Unmut habe ich die „restlichen“ weissen Stoffe, Spitzenreste und Knöpfe wieder in Schrank und Kisten verstaut, denn die nächsten 2 weissenQuilts habe ich schon wieder im Kopf. Ich hoffe sehr, diese Pläne bald umsetzen zu können.