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Aufgrund eines Krankenhausaufenthaltes war es jetzt wieder etwas ruhig hier. Dies wird es in Zukunft öfter passieren, da ich mich einer weiteren Chemobehandlung unterziehen muss 🙁 . Aber nun zu etwas schönem 🙂 :

Am 15.01.2021 habe ich mit dem Mystery-Quilt bei Maja (Majas Nähzimmer) begonnen und das Top am 30.02.2021 fertig gestellt. Danach wurde das Top zusammengesteckt und lag zum Maschinenquilten in der Ecke.

Nachdem ich bei Bernina an dem Maschinenquilt-Along teilgenommen hatte, war das Feuer für’s Maschinenquilten entfacht, so dass ich den Quilt aus der Ecke holte. Ein Quiltmuster war schnell gefunden und mit Hilfe meines Mannes waren die Schablonen schnell hergestellt.

Innerhalb von 3 Tagen war das Teil gequiltet. Aus den noch vorhandenen Resten wurden die Streifen für das Binding geschnitten und angenäht. Im Krankenhaus habe ich dann mit der Hand hinten angenäht und ich war begeistert von der Wirkung.

   

In den Hintergrundstoff hatte ich damals die Reste eingearbeitet

 

Die Decke ist 123 x 185 cm groß.

Meine Bettnachbarin im Krankenhaus war so von der Decke begeistert, dass Sie sie gekauft hat. Es war ihr egal, dass die Decke noch nicht gewaschen war. Da sie vor mir entlassen wurde, schickte sie mir dann ein Bild von der gewaschenen Decke an ihrem neuen Platz.

Ich bin sehr glücklich, dass die Decke so ein schönes neues Zuhause gefunden hat.

Diese Dinge waren eine große Hilfe beim Quilten und Reste sind natürlich auch geblieben

Allerdings ist auch ein Korb leer geworden

Diesen zu füllen, wird mir nicht schwer fallen. Um die Reste kümmere ich mich heute.

 

Gestern war es soweit: ich bin mit dem One Two Tree Along von Bernina fertig geworden 🙂 . Eigentlich soll in 2 Wochen das Binding angebracht werden. Aber so lange wollte ich nicht warten. Aus meinem Fundus habe ich einige Reststücke genommen, zugeschnitten und angenäht.

Zusammenfassend kann ich sagen: es hat sich voll und ganz gelohnt. Ich habe viel gelernt. Nicht nur meine Maschine habe ich besser kennen gelernt sondern auch das Quilten und Sticken mit ihr. Ganz zu schweigen davon, dass ich noch einiges über Stoffe gelernt habe. Der weisse Hintergrundstoff ist Bettwäsche – sowohl gewaschen als auch ungewaschen. Die gewaschene Bettwäsche würde ich für solche Projekte nie mehr bei so großen Flächen nehmen, da sie unheimlich nachgibt. Somit habe ich einige „Beulen“ im Stoff. Auch musste ich mehr quilten als angegeben, damit ich etwas Struktur in die Decke bekam. Und auf Bettwäsche als auch Vlies ein Monogramm zu sticken ist keine so gute Idee. Die Decke wird nicht richtig transportiert. Da es sich aber um ein Übungsstück handelt, bin ich froh über jeden Fehler.

Nun wird der Zuschneidetisch aufgeräumt und ein neues Projekt wird wohl in Angriff genommen.

 

Da es gestern Morgen heftig regnete, begab ich mich ins Nähzimmer und widmete mich dem One Two Tree. Nur noch 2  Bäume waren zu quilten.

Eigentlich sollte für die Muster wieder Schablonen verwendet werden. Ich habe die Muster mit dem Aquamaler vorgemalt und freihändig nachgequiltet. Zwar wurde die Linie nicht immer getroffen – ich bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden. Nun muss ich den Hintergrund noch in Wellenlinien quilten.

 

Heute morgen habe ich mich in mein Nähzimmer zurück gezogen, damit ich die nächsten Bäume quilte. Und es hat alles gut geklappt.

 

Mit einem Aquamaler sind die blauen Linien auf dem rosa Baum gezeichnet. Bei den blauen Bäumen ist alles ohne Vormalen gequiltet.

Die ersten Rosen blühen im Garten.

 

Die gelbe Rose riecht leicht nach Vanille und die englische Teerose duftet leicht süßlich.

Gestern erschien die Anleitung für Teil 7 des Maschinenquiltens bei Bernina. Also habe ich mich an meine Nähmaschine gemacht und Teil 6 gearbeitet.

Mit Hilfe dieser Rolle habe ich das Muster vorgezeichnet, da das verwendete Lineal nicht vorhanden war.

 

Ich habe die Fehler, die beim Aufzeichnen passierten, bewusst gelassen. So kann ich diese gut erkennen. Das Freihandquilten auf den vorgezeichneten Linien war wieder eine Herausforderung. Aber es hat schon besser geklappt.

Im nächsten Baum wurde das Muster ohne Schablone genäht.

 

Die Muster sind nicht so dicht und groß wie die Vorgabe. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht und so langsam lerne ich, worauf ich beim „Schieben“ der Unterlage achten muss. Auch der Tip meiner Freundin Kerstin hilft mir inzwischen sehr: sie meinte, ich solle das Top nicht einrollen, dann bleibt es beweglicher. Und richtig, es funktioniert. Nur an den gleichmässigen Quiltstichen muss ich noch arbeiten. Das Stichbild gefällt mir noch nicht.

Obwohl die nächste Anleitung vorliegt, werde ich heute etwas anderes nähen. Ich erwarte ein Stoffpaket von Pepelinchen 🙂  (der Einkauf auf dem Stoffmarkt hat mir nicht gereicht 🙂 ).

 

 

Trotz des herrlichen Sonnenscheins und den sehr angenehmen Temperaturen draußen ging es heute morgen ins Nähzimmer. Irgendwie war mir nach quilten. So habe ich mich den nächsten Bäumen gewidmet.

   

Das Freihandquilten mit dem Blättermuster hat mir sehr viel Spaß gemacht. Alles klappte wunderbar.

   

Bei dem Blumenmotiv sollte eigentlich wieder eine Schablone verwendet werden.

So sollte es eigentlich aussehen. Aber meine Version finde ich genau so gut 🙂 . Und alles Freihand 🙂 . So langsam bekomme ich etwas Routine für das Maschinenquilten!

Morgen kommt Teil 6.

Da am Donnerstag Teil 5 des Maschinenquiltens angekommen ist, bin ich sehr froh, heute Teil 4 geschafft zu haben.

Da ich kein weiteres Lineal kaufen wollte, musste ich mir etwas einfallen lassen, um das Muster quilten zu können.

Ich habe Linien auf das Top gemalt und mit einer Garnspule die Kreise eingefügt. Auf gleichmässigen Abstand habe ich verzichtet.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

  

Wie zu sehen ist, habe ich die Kreise gut getroffen. Den Kreis zu quilten ging bei mir besser, wenn ich von rechts nach links genäht habe. Gegen Ende habe ich bei der zweiten Rechtsrunde das vorher gequiltete gut getroffen.

Für den anderen Baum hatte ich eine Wellenschablone im Fundus.

    

Da brauche ich noch etwas Übung. Ab der 3ten Quiltreihe habe ich ohne Schablone gequiltet.

Nun muss ich mich um Teil 5 kümmern.

 

Wir waren ein paar Tage im Allgäu in Urlaub. Es war wunderschön. Nicht nur, dass die Sonne schien. Sondern auch wieder im Kreise der Familie einige Zeit zu verbringen, tat uns allen gut.

Letzte Woche war wieder Kontrolltermin in der Uni. Die Ärzte sind zufrieden und der nächste Termin ist im Mai.

Seit Samstag „kämpfe“ ich mit der Janome. Da im Urlaub zwei neue Maschinenquiltanleitungen gekommen sind, wollte ich nacharbeiten. Die Blöcke einfassen klappte noch, aber das freie Maschinenquilten dagegen überhaupt nicht. Das Top ließ sich einfach nicht gut unter der Nadel bewegen. Nur mit großer Kraftanstrengung gelang es mir, das Top zu bewegen. Mit großer Wut flog alles erst mal in die Ecke.

Heute morgen kam mir in den Sinn, einen anderen Patchworkfuss zu benutzen. Und siehe da, es lief wie von selbst 🙂 . Ich ahnte ja schon, dass die Probleme nicht mit der Maschine zu tun hatten.

    

Dies sind die restlichen Stiche mit dem neuen Fuss.

Da ich mir kein weiteres Lineal kaufen wollte, malte ich auf dem nächsten Baum ein Muster auf und übte somit, nach Vorlage zu quilten. Gar nicht so einfach, den Linien zu folgen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Es war also richtig, aufzuhören und etwas anderes zu tun 🙂 . Nun werde ich mir die 4te Anleitung ausdrucken. Das Top erfüllt meine Vorstellungen voll und ganz: ich mache dort mit, um Maschinenquilten zu lernen. Ein Übungsstück, dass mir meine Fehler zeigt und mir hilft, meine Janome besser benutzen zu können.

 

 

Seit ich den Tip von einer Freundin erhalten habe, bin ich Fan von Sewsimple. Die Schnitte und Anleitungen sind einfach, gut erklärt und schnell nachzunähen. So fand ich eines Tages die Umhängetasche Dizzy Bag. Neben dem Schnitt kaufte ich mir dann noch das dazugehörige Stoffpaket vor einiger Zeit. Leider lag es dann eine Weile in der Ecke, weil mich der One Two Tree von Bernina stark in Anspruch nahm. Jetzt, da ich  alles abgearbeitet habe, konnte ich mich einem neuen Projekt widmen.

Also wurde sowohl die Anleitung als auch das Stoffpaket hervorgeholt:

       

Wie zu erkennen ist, reicht das Material für 2 Taschen in verschiedenen Größen. Zunächst habe ich mich für die Maxi-Variante entschieden und wenn ich alle Zeit zusammenrechne, war ich nach ca. 3 Stunden fertig 🙂 . Genäht habe ich allerdings an 2 Tagen.

Das Ergebnis gefällt mir sehr gut:

   

An dem grünen Band innen ist ein kleiner Karabiner befestigt und daran hänge ich immer meinen Schlüsselbund. Dann muss ich nicht so in der Tasche suchen. Dies mache ich bei allen Taschen, die ich nähe. Es hat sich als sehr praktisch erwiesen.

Auch habe ich für die Innentasche einen Stoffrest aus meinem Fundus genommen. Eigentlich sollte der Aussenstoff benutzt werden. Den kann ich besser für ein anderes Projekt nutzen, habe ich mir gedacht.

Dieses Projekt hat mir sehr gut getan, da es mir über viele Stimmungsschwankungen geholfen hat. Denn am 12.04. vor einem Jahr hatte ich die erste Krebsoperation. Das hat mir doch etwas zugesetzt. Hoffentlich wird der Mai nicht noch heftiger, denn dann jährt sich die große Krebsoperation. Aber wie auch schon letztes Jahr hat mich sowohl meine Familie als auch dieses wunderschöne Hobby durch die schwere Zeit begleitet und abgelenkt. Also warum nicht auch jetzt ?!

Gestern kam übrigens die Anleitung für die 3te Maschinenquiltrunde von Bernina 🙂 .

Obwohl gestern ein nicht so toller Tag für mich war (genau vor einem Jahr wurde ich das erste Mal an Krebs operiert und ich habe unter heftigen Stimmungsschwankungen gelitten), habe ich es ins Nähzimmer geschafft. Und der dritte Baum wurde gequiltet.

Das Maschinenquilten ging schon etwas besser. Allerdings hat meine Janome wieder Stiche ausgelassen.

  

Ich habe mal etwas untergelegt für die genauere Betrachtung. Es wurde nochmals drüber genäht, damit es hält. In den nächsten Tagen werde ich immer mal wieder einen Baum aussen quilten, damit das Top zusammenhält. So langsam lösen sich die einzelen Teile voneinander. Kleber ist wohl doch nicht so gut bei so vielem hin und her schieben.

Ich bin froh, dass ich das Lineal nun wieder einpacken und zurückgeben kann.