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Die 3te Chemo hatte massive Nebenwirkungen, so dass ich für 1 1/2 wieder in die Uni Göttingen musste. Seit Montagnachmittag bin ich wieder zu Hause – dank der tollen Ärzte und des ganzen Team’s.

Während meines Aufenthaltes habe ich ganz viele Socken gestrickt und gelesen.

 

Diese Socken sind für mich.

   

Diese 2 Paar Socken sind für unsere Enkeltochter. Sie trägt mit 6 Jahren schon Größe 34 :-).

Von dieser Sorte Wolle würde ich dringend abraten. Zum Einen stimmt die Farbkombination – die man auch noch schlecht im Knäuel Wolle erkennen kann – nicht mit der vorhandenen Farbkombination überein und zum Anderen werden 11,88 m Wolle in Form von gelber Wolle, die den Anfang des nächsten Socken anzeigen soll, von den 420 m auf dem Knäuel verschwendet. Ich habe mir die Mühe gemacht, die gelbe Wolle nachzumessen. Nachvollziehen kann ich kann überhaupt nicht, warum soviel gelbe Wolle als Markierung benötigt wird.

   

Was leider nicht so gut rauskommt ist, dass auf der Banderole gelb statt braun abgebildet ist. Ich habe Herrensocken in Größe 42 gestrickt. Die gelbe Wolle kam in die Tüte für unsere Enkeltochter, die mit der Strickliesl übt.

Diese Bücher habe ich während meines Aufenthaltes gelesen:

Ich weiss, sehr krasse Gegensätze. Aber das linke Buch war in Tagebuchform und sehr lustig geschrieben und ein Buch von Alice Schwarzer wollte ich immer schon mal lesen. Sehr interessant. Jetzt lese ich einen Thriller – also wieder ein Gegensatz :-).

Am schönsten am Montag war aber, dass mich sowohl Rosen von meinem Mann  im Nähzimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer als auch ein toller Strauss Blumen von unseren Freunden aus der Uckermark mich erwarteten.

  am Arbeitsplatz

von unseren Freunden.

Heute werde ich noch versuchen, mit der Hand zu quilten.

 

Vor ein paar Tagen erreichte mich ein Genesungswunsch der besonderen Art

Zwei Strickfreundinnen (eine wohnt in Leipzig – eine wohnt in Rüsselsheim) hatten diese Idee. Die Tränen liefen nur so vor Freude! Mein Mann und ich haben dies alles leider noch nicht genossen, da ich zur Zeit noch nicht so viel Essen kann. Aber wir freuen uns riesig auf diesen Abend :-).

Die Damensocken sind gut bei der Empfängerin angekommen und sie hat sich riesig gefreut. Was will ich mehr.

Ich hatte ja schon in einem früheren Beitrag darüber berichtet, dass sich in einer Krankheit die „Spreu vom Weizen“ trennt. Sprich: es melden sich plötzlich Menschen nicht mehr,  von denen man es nicht erwartet hat, dass sie sich so verhalten. Dies passiert auch mir. Aber ich darf vermelden, dass es sich nur um ganz ganz wenige handelt.

Das Gegenteil ist bei mir der Fall und dafür bin ich außerordentlich dankbar. Jeden Tag darf ich aufmunternde Worte und Gesten erfahren und diese tragen mich durch diese schwere Zeit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Als eines der vielen tollen Reaktionen will ich heute dies zeigen:

Dieses Geschenk bekam ich von meinen Patchfreundinnen aus der alten Heimat. Da sie wissen, dass ich ein Esther Miller Fan bin, ist diese Aufmunterung genau das Richtige. Ich habe schon mal durchgeblättert und einige Seiten gelesen. Aber ein Buch halten geht noch nicht so lange. Und das sie dies noch wissen, denn schließlich bin ich jetzt 8 Jahre weg, überrascht mich sehr. Nun, wir hatten viele schöne gemeinsame Jahre und der Kontakt ist ja zum Glück sowieso nie abgebrochen.

Aus meinem Garten habe ich eine Rose auf dem Tisch stehen.

Eine englische Teerose und sie duftet so herrlich nach Vanille. Das ganze Wohnzimmer duftet danach. Alle anderen Rosen fangen in den nächsten Tagen an zu blühen. Es war halt lange kalt.