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Wir waren ein paar Tage im Allgäu in Urlaub. Es war wunderschön. Nicht nur, dass die Sonne schien. Sondern auch wieder im Kreise der Familie einige Zeit zu verbringen, tat uns allen gut.

Letzte Woche war wieder Kontrolltermin in der Uni. Die Ärzte sind zufrieden und der nächste Termin ist im Mai.

Seit Samstag „kämpfe“ ich mit der Janome. Da im Urlaub zwei neue Maschinenquiltanleitungen gekommen sind, wollte ich nacharbeiten. Die Blöcke einfassen klappte noch, aber das freie Maschinenquilten dagegen überhaupt nicht. Das Top ließ sich einfach nicht gut unter der Nadel bewegen. Nur mit großer Kraftanstrengung gelang es mir, das Top zu bewegen. Mit großer Wut flog alles erst mal in die Ecke.

Heute morgen kam mir in den Sinn, einen anderen Patchworkfuss zu benutzen. Und siehe da, es lief wie von selbst 🙂 . Ich ahnte ja schon, dass die Probleme nicht mit der Maschine zu tun hatten.

    

Dies sind die restlichen Stiche mit dem neuen Fuss.

Da ich mir kein weiteres Lineal kaufen wollte, malte ich auf dem nächsten Baum ein Muster auf und übte somit, nach Vorlage zu quilten. Gar nicht so einfach, den Linien zu folgen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Es war also richtig, aufzuhören und etwas anderes zu tun 🙂 . Nun werde ich mir die 4te Anleitung ausdrucken. Das Top erfüllt meine Vorstellungen voll und ganz: ich mache dort mit, um Maschinenquilten zu lernen. Ein Übungsstück, dass mir meine Fehler zeigt und mir hilft, meine Janome besser benutzen zu können.

 

 

Obwohl gestern ein nicht so toller Tag für mich war (genau vor einem Jahr wurde ich das erste Mal an Krebs operiert und ich habe unter heftigen Stimmungsschwankungen gelitten), habe ich es ins Nähzimmer geschafft. Und der dritte Baum wurde gequiltet.

Das Maschinenquilten ging schon etwas besser. Allerdings hat meine Janome wieder Stiche ausgelassen.

  

Ich habe mal etwas untergelegt für die genauere Betrachtung. Es wurde nochmals drüber genäht, damit es hält. In den nächsten Tagen werde ich immer mal wieder einen Baum aussen quilten, damit das Top zusammenhält. So langsam lösen sich die einzelen Teile voneinander. Kleber ist wohl doch nicht so gut bei so vielem hin und her schieben.

Ich bin froh, dass ich das Lineal nun wieder einpacken und zurückgeben kann.

 

 

Gestern habe ich mich dem Maschinenquilten gewidmet. Da die Anleitung bei Bernina sehr gut ist, konnte ich die Schritte gut auf meiner Janome nacharbeiten.

Die Linien der Rauten sind mit einem wasserlöslichen Stift aufgemalt und noch nicht entfernt.

Bei Bernina wird die eigene Quiltmaschine benutzt. Da kann man das Top wesentlich besser hin und her schieben als bei meiner Janome. Und die hat schon knappe 40 cm Durchlass! Ich habe mich für ein vorrätiges helles Quiltgarn in Regenbogenfarben entschieden.

Da Maschinenquilten Schritt 2 auch schon vorhanden ist, habe ich die entsprechenden Bäume schon mal markiert. Die benutzte Quiltschablone habe ich mir ausgeliehen. Mal sehen, ob ich heute zum Quilten komme.

 

 

Obwohl ich aufgrund der Impfung sehr müde bin, habe ich es gestern wieder ins Nähzimmer geschafft und eine Bestellung fertiggestellt.

Meine Freundin benötigte Kirschkernkissen. Zusammen haben wir per Video die Stoffe ausgesucht (was für ein Glück, dass es so etwas gibt) und die Größe der Kissen besprochen. Danach wurden dann die Kirschkerne bestellt und nach deren Eintreffen ging es ans Nähen.

Aufgrund eines Körnerkissens bei mir habe ich mich für die getrennte Variante entschieden.

   

Für die Füllung habe ich weisse Bettwäsche benutzt. 1 kg Kirschkerne wurden benötigt, um eine gute Nutzung zu gewährleisten.

Dies ist das Gesamtergebnis:

Gerade rechtzeitig bin ich fertig geworden, denn gestern kam die erste Anleitung zum Maschinenquilten des „One Two Tree“ von Bernina. So wird meine Janome nun umgerüstet und genäht wird dann auf einer meiner anderen Maschinen.

 

Die letzten Tage habe ich nur meinen Inhalt der Adventskalender gezeigt. Aber ich habe auch im Nähzimmer gearbeitet – maschinenquilten wurde geübt.

Dieses Buch habe ich zu lesen angefangen und es hat mir in den „Fingern“ gekribbelt, weil ich das Gelesene umsetzten wollte. Schließlich habe ich mit meiner Janome noch nicht so viel gequiltet. Allerdings musste ich warten, bis meine Finger nach der Chemo wieder so richtig beweglich waren. Dann war ich aber nicht mehr zu „halten“.

Cathrine Redford beschreibt sehr gut, wie das Quilten mit der normalen Nähmaschine gelingt. Und sie empfiehlt, nicht nur Übungsstücke zu benutzen sondern sich z.B. an Tischsets zu üben. Im Buch sind dafür auch einige Anleitungen. Ich erinnerte mich aber an meine Treasure Box Nr. 6 von Grit (Grit’s life). Darin waren Stoff und Anleitung für Tischsets.

   

Die Anleitung ist super gut nachzuarbeiten und es machte sehr viel Spaß. Dann habe ich mich im Maschinenquilten geübt und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

 

Für das Quilten habe ich nicht nur den normalen Nähfuss sondern auch die speziellen Nähfüsse benutzt. Der Akku-Feed ist eine tolle Sache.

4  unterschiedliche Tischsets sind fertig geworden. Neben einfachen geraden Linien habe ich auch unterschiedliche Stickmuster versucht (nicht alle fotografiert). Den Rückseitenstoff als auch das Vlies hatte ich im Fundus.

Neben etwas Neues anzufangen und fertig zu stellen habe ich keinen Stoff gekauft und noch eine Treasure Box abgearbeitet.

Hier noch meine Adventskalender von Tag 9

Jetzt habe ich wieder genug Sicherheitsnadeln um ein neues Top zusammenzustecken. Die Janome ist noch für das Quilten vorbereitet und das muss ich ausnutzen.

Gestern Abend war es soweit: wieder ein Top fertig. Es war gar nicht so einfach, mit diesen „Chemo-Händen“ zu arbeiten. Und dann noch Maschinenquilten – was ich an so einem großen Stück noch nie getan hatte.

Nachdem ich die Janome für das Quilten vorbereitet hatte, versuchte ich es erst an einem Musterstück. Da es nicht richtig rund lief, schnappte ich mir das dazugehörige Handbuch und las nach. Doch es klappte weiterhin nicht. Im Internet gab es auch nichts passendes und so habe ich mich an die Nähwelt Flach (unbezahlte Werbung) gewandt und um Hilfe gebeten. Denn ich kann bzw. konnte einen Einführungskurs an der Maschine nicht buchen wegen der Entfernung. Und da ich weiss, wie hilfsbereit alle dort sind, schrieb ich dorthin. Innerhalb einer Stunde hatte ich einen Rückruf und eine tolle Unterstützung. Ich bin froh, dass ich letztes Jahr für den Kauf der Maschine bis nach Aschaffenburg gefahren bin.

So machte ich mich ans Werk. Es war gar nicht so einfach, mit diesen steifen Fingern das Top unter der Maschine zu bewegen. Aber nach einiger Zeit klappte es ganz gut und so wurde Reihe um Reihe fertig.

Fest steht, ich muss noch sehr viel üben. Der Anfang ist jedenfalls gemacht. Auch bin ich meinem diesjährigen Vorsatz treu geblieben: ausser dem Vlies wurde nichts gekauft.