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Die letzten Tage habe ich nur meinen Inhalt der Adventskalender gezeigt. Aber ich habe auch im Nähzimmer gearbeitet – maschinenquilten wurde geübt.

Dieses Buch habe ich zu lesen angefangen und es hat mir in den „Fingern“ gekribbelt, weil ich das Gelesene umsetzten wollte. Schließlich habe ich mit meiner Janome noch nicht so viel gequiltet. Allerdings musste ich warten, bis meine Finger nach der Chemo wieder so richtig beweglich waren. Dann war ich aber nicht mehr zu „halten“.

Cathrine Redford beschreibt sehr gut, wie das Quilten mit der normalen Nähmaschine gelingt. Und sie empfiehlt, nicht nur Übungsstücke zu benutzen sondern sich z.B. an Tischsets zu üben. Im Buch sind dafür auch einige Anleitungen. Ich erinnerte mich aber an meine Treasure Box Nr. 6 von Grit (Grit’s life). Darin waren Stoff und Anleitung für Tischsets.

   

Die Anleitung ist super gut nachzuarbeiten und es machte sehr viel Spaß. Dann habe ich mich im Maschinenquilten geübt und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

 

Für das Quilten habe ich nicht nur den normalen Nähfuss sondern auch die speziellen Nähfüsse benutzt. Der Akku-Feed ist eine tolle Sache.

4  unterschiedliche Tischsets sind fertig geworden. Neben einfachen geraden Linien habe ich auch unterschiedliche Stickmuster versucht (nicht alle fotografiert). Den Rückseitenstoff als auch das Vlies hatte ich im Fundus.

Neben etwas Neues anzufangen und fertig zu stellen habe ich keinen Stoff gekauft und noch eine Treasure Box abgearbeitet.

Hier noch meine Adventskalender von Tag 9

Jetzt habe ich wieder genug Sicherheitsnadeln um ein neues Top zusammenzustecken. Die Janome ist noch für das Quilten vorbereitet und das muss ich ausnutzen.

Gestern Abend war es soweit: wieder ein Top fertig. Es war gar nicht so einfach, mit diesen „Chemo-Händen“ zu arbeiten. Und dann noch Maschinenquilten – was ich an so einem großen Stück noch nie getan hatte.

Nachdem ich die Janome für das Quilten vorbereitet hatte, versuchte ich es erst an einem Musterstück. Da es nicht richtig rund lief, schnappte ich mir das dazugehörige Handbuch und las nach. Doch es klappte weiterhin nicht. Im Internet gab es auch nichts passendes und so habe ich mich an die Nähwelt Flach (unbezahlte Werbung) gewandt und um Hilfe gebeten. Denn ich kann bzw. konnte einen Einführungskurs an der Maschine nicht buchen wegen der Entfernung. Und da ich weiss, wie hilfsbereit alle dort sind, schrieb ich dorthin. Innerhalb einer Stunde hatte ich einen Rückruf und eine tolle Unterstützung. Ich bin froh, dass ich letztes Jahr für den Kauf der Maschine bis nach Aschaffenburg gefahren bin.

So machte ich mich ans Werk. Es war gar nicht so einfach, mit diesen steifen Fingern das Top unter der Maschine zu bewegen. Aber nach einiger Zeit klappte es ganz gut und so wurde Reihe um Reihe fertig.

Fest steht, ich muss noch sehr viel üben. Der Anfang ist jedenfalls gemacht. Auch bin ich meinem diesjährigen Vorsatz treu geblieben: ausser dem Vlies wurde nichts gekauft.