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Gerade sind wieder ein Paar Herrensocken in Größe 42 fertig geworden.

Somit ist wieder Knäuel aus der Kiste entnommen und verarbeitet worden. Der Rest kommt in die Restekiste der Sockenwolle – zunächst einmal.

Gestern Abend wurde die Sockenbestellung fertig. Heute gehen 2 Paar Damensocken in Größe 38 auf den Postweg nach Rheinhessen.

Auch diese Wolle ist aus meinem Fundus, so dass ich meinem Ziel, keine Wolle zu kaufen, treu geblieben bin. Zwar war sie nicht in der Wollkiste, aber ich habe ja auch noch andere Vorratslager an Wolle.

Leider verging das schöne Wochenende viel zu schnell. Morgens war es frostig und Nebel zogen über die Felder. Gegen 10 Uhr kam dann die Sonne und den ganzen Tag war ein blauer Himmel. So haben wir im Garten sowohl das letzte Gemüse, welches keinen Frost verträgt, als auch die Dahlien und die Callas reingeholt. Auch wurden die ersten Blätter zusammengefegt bzw. -gemäht. Mein Mann ist mit dem Rasenmäher drüber.

Ausserdem habe ich an einem angefangen Paar Damensocken in Größe 40 gearbeitet. 5 Reste wurden hier verarbeitet.

  

Leider sieht man nicht so deutlich, dass ich eine fliederfarbene Wolle mitverarbeitet habe – nur auf dem Restebild kann man es erkennen.

Wie zu sehen ist, sind wieder Reste geblieben, die ich schon in die entsprechenden Tüten getang habe. Wer denkt, die Restekiste wäre jetzt leerer, der irrt allerdings. Es fällt gar nicht auf, dass ich etwas entnommen habe.

Zur Zeit komme ich nicht in mein Nähzimmer. Wir haben die Handwerker im Haus. Unsere Decke im Flur muss neu gestrichen werden, da sie in den 7 Jahren, die wir jetzt hier wohnen, ziemlich grau und schmutzig geworden ist. Und so wurde ein großes Gerüst in den Flur gestellt – nachdem wir diesen ausgeräut haben. Was sich dort schon wieder alles angesammelt hatte. Aber man merkt auch, dass die Quilts, die an den Wänden hängen, als auch die Möbel genügend Lärm aufnehmen, denn es schallt sehr stark im Flur. Heute morgen sind die Handwerker fertig geworden und nun heißt es,  putzen und wieder einräumen.

Allerdings hatte ich Zeit, mir ein Paar Socken zu stricken. Irgendwie stehe ich im Moment auf Muster.

Gleich werde ich in meinem Nähzimmer nachsehen, womit ich den Rest verarbeiten werde.

 

Seit Donnerstag, 01.10.2020, hatte ich Besuch von 2 Strickfreundinnen. Helma kam aus Rüsselsheim und Marianne aus Leipzig mit dem Zug. Kennengelernt haben wir uns bei einer Strickwoche auf der Insel Wangerooge vor 2 Jahren. Letztes Jahr haben wir uns im Mai getroffen – dies war ja dieses Jahr wegen Corona nicht möglich.

Jede hatte ihre Projekte dabei und so ging es nach dem Auspacken der Koffer direkt los. Und neben dem Stricken wurden auch kleinere Ausflüge gemacht. Freitag ging es nach Hann.Münden und Samstag hier in Göttingen auf den großen Friedhof zu den Nobel-Gräbern (hier ruhen die Persönlichkeiten, die zu Lebzeiten einen Nobelpreis erhalten haben. Und das sind nicht wenige für die Stadt Göttingen). Im Vordergrund stand aber das Stricken – und das ging immer bis spät in die Nacht.

So wurden einige Projekte sowohl in Angriff genommen als auch fertiggestellt.

Helma strickte Socken in rosa/gelb (kann man auf dem Foto leider nicht so gut erkennen) als auch japanische Handschuhe. Das Buch dazu habe ich meiner Wunschliste für Weihnachten hinzugefügt, da es eine wunderbare Technik ist. Was sie nicht dazugelegt hat ist ein neues Dreieckstuch, denn sie hat mit einer englischen Anleitung nach Stephen West angefangen. Sowohl sie als auch ich haben uns diese Anleitung als auch die Wolle an dem Strickwochenende Ende Februar in Prerow gekauft. Da steht mir noch was bevor!

Marianne brachte einen angefangenen Tischläufer mit, da sie jetzt auch mit Patchwork angefangen hat. Sie bekam diesen Kurs geschenkt und kam mit der Anleitung nun nicht mehr weiter, da diese nicht für Anfänger gedacht war. So haben wir gemeinsam das schöne Stück fertiggestellt und sie will es jetzt nochmals mit Weihnachtsstoffen nähen. Das grüne Rechteck wird eine Babydecke und es sind 23 cm dazugekommen.

Ich habe meine Weste fertig gestrickt, an dem rosa Top weitergearbeitet als auch mit neuen Socken für mich angefangen. Auch die Weste ist aus ggh-Wolle und wieder geknotet. Diesmal auch mit „versteckten“ Knoten.

Nun muss ich die Fäden vernähen und die Weste spannen. ggh-Wolle werde ich wohl nicht mehr benutzen.

Sonntagvormittag hieß es dann Abschied nehmen. Beide sind gut zu Hause angekommen. Ich denke, nächstes Jahr werden wir uns wieder treffen.

Trotz Enkeleinsatz habe ich die Socken am Wochenende fertig gestrickt und gestern abgegeben. Ich bin froh, dass ich alles aufgezogen habe. Die neuen Socken sind nun ohne Fehler.

Ich werde mir demnächst auch ein solches Paar Socken stricken – ist doch mal ein anderes Erscheinungsbild.

Ausserdem habe ich einen weiteren Strickauftrag. Mir wurde dafür Wolle mitgegeben.

 

Hieraus stricke ich einen Schal. Das Modell hierzu habe ich vor Jahren in der Landlust gesehen und mir auch die Strickanleitung runtergeladen. Allerdings fehlte mir immer die passende Wolle. Nun, jetzt kann ich loslegen.

Auch stricke ich an meinem Dreieckstuch weiter, da dieses Muster unkompliziert ist und somit gut zur Seite gelegt werden kann, wenn die Enkel wieder spielen wollen. Obwohl es manchmal anstrengend ist, genieße ich doch diese Zeit sehr.

Nähen oder quilten geht bei dieser Hitze gar nicht.

Ich habe einen Strickauftrag. Damensocken in Größe 38 mit Muster. Aber irgendwie habe ich mich verzählt, denn ein Socken war größer als der andere Socken. Und da ich den Fehler nicht gefunden habe, wurden beide Socken wieder aufgezogen.

Die Wolle ist von ggh mit Merino und superweich. Ausserdem lässt sie sich gut verarbeiten. Nun muss ich aufpassen, dass ich nicht nochmals aufziehen muss.

Weiterhin bin ich im Enkel-Betreuungs-Modus und quilte morgens an meiner Restedecke.

 

Am Freitag war es endlich wieder so weit: wir Patcher haben uns getroffen. Obwohl einige in Urlaub waren, kamen mit mir 6 Frauen zu dem Treffen. Wir waren alle rundrum glücklich, wieder etwas „Normalität“ zu haben. Natürlich wurde auf den richtigen Abstand geachtet.

So wurden einige Häuser getauscht:

Nun habe ich 5 Häuser! Und ich finde, jedes Haus ist ein Hingucker.

Sowohl an dem Tuch und an dem Top habe ich weitergestrickt – und für Mann sind ein Paar Socken fertig geworden.

Und im Garten geht nun auch die Tomatenernte los

     

Gestern habe ich auch Apfelmus gekocht und Brombeeren verarbeitet.

 

 

Wir waren jetzt 10 Tage im Allgäu bei den Kindern. Ach war das schön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ausser per WhatsApp-Video hatte ich unsere Enkelkinder dieses Jahr noch nicht gesehen. Mein Mann war im März vor Corona noch unten und somit hatte er dieses Jahr schon Spass mit den Beiden.

Nach umfangreicher Begrüßung wurde mir auch ein neuer Rosenstock für den Garten geschenkt. Da es z.Zt. stark regnet, kann ich ihn nicht einpflanzen. Aber der Platz ist schon ausgesucht und ich freue mich riesig darüber (dann gibt es auch ein Bild davon).

Socken brauchten sowohl unsere Schwiegertochter als auch unsere Enkeltochter. Also fuhren wir in die Allgäuer Genussmanufaktur nach Urlau, um dort neue Sockenwolle zu kaufen. Eigentlich brauchte ich ja keine Wolle – aber widerstehen konnte ich auch nicht.

Die Socken unserer Schwiegertochter habe ich vergessen zu fotografieren. Und unsere Enkeltochter trägt schon Größe 32 mit 5 Jahren. Diese Wolle hat sie sich selbst ausgesucht. Jedenfalls lässt sich diese Wolle, die ich zum ersten Mal verarbeitet habe, sehr gut stricken und fühlt sich traumhaft an. Und die Uni-Farben können gut für die Resteverwertung von Sockenwolle benutzt werden. Einziges Manko an den Knäuel ist die Lauflänge. Es sind nur ca. 300 m auf dem Knäuel.

Die Zeit verging wie im Fluge, aber es wurde jeden Tag zusammen gespielt, gelesen und sogar einmal Kekse gebacken. Ab heute darf unsere Enkeltochter wieder in den Kindergarten im wöchentlichen Wechsel. Von daher war unser Besuch vorher geplant und sehr gelungen.